NaturErlebnisRaum Dohrenberg

Liebe Besucher,
die kleinteilig gegliederte Landschaft am West-und Südhang des Dohrenberges mit ihren vielfältigen Biotoptypen und naturräumlichen Besonderheiten auf engem Raum ist ein Kleinod auf den Muschelkalkkuppen oberhalb des Leinetals bei Salzderhelden.

Zu jeder Jahreszeit gibt es entlang des neu entstandenen Wanderwegenetzes etwas zu entdecken. So findet der Naturinteressierte hier in alter Kulturlandschaft neben seltenen Orchideenarten und Enzianen auch viele geschützte Schmetterlinge, Falter und eine reiche Vogelwelt. Am Weg laden Bänke und Sitzgruppen zur Rast und zum Genießen der wunderschönen Aussicht ins Leinetal ein.
Erleben Sie Naturvielfalt auf kleinem Raum!

Natur

Nahrungs-und Überlebenskünstler

Um mit der Trockenheit des Kalkmagerrasens fertig zu werden, haben die Tiere und Pflanzen dieses Lebensraumes unterschiedlichste Strategien entwickelt. Seltene Arten wie der Deutsche Enzian, KnabenKräuter, Ragwurzarten, die Küchenschelle und weitere typische Pflanzen des Trockenrasens sind hier in großer Zahl zu finden. Viele Insekten, wie Falter, Spanner und Widderchen, sowie einige Käferarten haben sich ganz besonders an den Kalkmagerrasen angepasst und sind hier in den Sommermonaten zu beobachten.

Erlebnis

Natur wahrnehmen
Der Thymian strömt durch die in ihm enthaltenen ätherischen Öle aromatische Gerüche aus. Selbst mit verbundenen Augen kann man daran den typischen Duft des Kalkmagerrasen erkennen. Schließen Sie weiter die Augen und lauschen Sie den Bewohnern des Dohrenberges: Das unermüdliche Lied der Heideheuschrecke und der melodische Gesang der Dorngrasmücke sind Ihre Begleiter.

Raum

Alte Kulturlandschaft
Der typische Trockenrasen entwickelte sich aus im Mittelalter wegen großem Holzbedarf gerodeten Flächen. Die entstanden Triftweiden wurden tagsüber für das Vieh genutzt. Da die Tiere nachts auf den Äckern gepfercht wurden, dünkte der Kot der Schafe die Ackerflächen, während die Weiden weiter ausmagerten. Weiter sind die sonnigen Süd- und Südwesthänge des Dohrenberges geprägt durch alte knorrige Streuobstbestände.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.