Land investiert die Heldenburg

Einbeck/Hannover.
Niedersachsen investiert 175.000 EUR in die Burgruine „Heldenburg“ in Einbeck-Salzderhelden.


Bereits in den 1980er Jahren war die  Burgruine umfangreich saniert worden. Im Winter zeigten sich jedoch erneut Gefahrenquellen für Besucher.  Zudem  sind im Frühjahr auch noch Salzausblühungen an der Außenmauer entdeckt worden. Daher muss jetzt dringend gehandelt werden. Das Land stellt 175.000 EUR für die Sanierung des Denkmals zur Verfügung. Die Arbeiten werden durch das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen durchgeführt.

Die Heldenburg ist eine Höhenburg der Welfen aus dem 12. Jahrhundert, von der heute noch Reste der Mauern, des Palas‘ und der Burgkapelle erhalten sind. Sie ist Eigentum des Landes Niedersachsen und wird vom Landesamt für Denkmalpflege verwaltet.
Als Ausflugsziel und Veranstaltungsort von Mittelaltermärkten ist die Burg sehr beliebt.

„Bei der Heldenburg handelt es sich um ein bedeutendes Objekt der Landesgeschichte, von dem auch nachfolgende Generationen etwas haben sollen. Auch von einem Denkmal sollen keine Gefahren ausgehen. Die Burgruine muss für die Bevölkerung nutzbar bleiben“, sagt Kim Kappes, Bezirkskonservator des Landesamtes für den Bereich Einbeck.

Arnd Hüneke, Leiter der Präsidialstelle des Landesamtes, ergänzt: „Neben der Sanierung wünschen wir uns wie für alle Kulturdenkmale eine sinnvolle Nutzung. Der Förderverein Heldenburg hat jahrelang mit einem anerkennenswerten Engagement die Ruine gepflegt. Wir sind dem Förderverein zu Dank verpflichtet. Eine dauerhafte Zusammenarbeit mit dem Verein ist für uns ein großer Gewinn. Wir sind hier auch in der Pflicht, Gefahrenstellen zu beseitigen und die Anlage weiterhin instand zu halten.“

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