Ein Kupferkreuz für die Heldenburg

Nach dem letzten Mittelalterfest stand für Anne Wolper fest, dass in die Burgkapelle der Heldenburg ein Kreuz gehört. Dafür würde Sie gerne spenden ! Der Vorstand des Fördervereins nahm die Anregung dankbar an und beratschlagte wie man dies in die Tat umgesetzten könne. Wie würde ein historisches Kupferkreuz für die Burgkapelle der Heldenburg wohl aussehen? Mit dieser Fragestellung befassten sich dann im Mai Schüler der Fachoberschule Gestaltung Klasse 12 der Berufsbildenden Schulen Einbeck und gingen damit untereinander in den Wettbewerb. Siebzehn unterschiedliche Entwürfe wurden dabei mithilfe das Grafikprogramms Adobe Illustrator und unter Anleitung von Eberhard Schmah und der Gestaltungslehrkraft Helena Jelitto angefertigt. Der beste Entwurf sollte auserwählt werden und die Kapelle zieren. Pia Paesler und Isabel Reimann konnten den Wettbewerb für sich entscheiden. Um ihr Kreuz zu realisieren wurde ein Kupferblech in mehrere Teile geschnitten, das Motiv auf eine sandstrahlfeste Folie mit einem Schneidplotter übertragen und die Kupferteile damit beklebt. So konnten die freiliegenden Flächen mit einem Sandstrahlgerät 15mm tief eingraviert werden um einen Reliefcharakter zu erzeugen. Schwefelleber aufgetragen bewirkte, dass die Oberfläche künstlich gealtert erscheint. Verbunden wurden die Einzelteile zum Schluss mit Kupfernieten. Nun ist das Kreuz Wettereinflüssen ausgesetzt und wird seine Patina ständig ändern. Schüler und auch Lehrer, sicher um viele Erkenntnisse und Erfahrungen reicher, bedanken sich bei Annes Weinkontor für eine großzügige finanzielle Spende und dem Förderverein Heldenburg-Salzderhelden für die Unterstützung. Am Ende durfte sich jeder Schüler über eine DIN A4 große Kupferplatte freuen, die nach einer Vorstellung im gleichen Verfahren gestaltet werden konnte. 

BU: v.l.: Dirk Heitmüller, Anne Wolper, Eberhard Schmah, Helena Jelitto

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.